EL BUEN SAMARITANO e.V.

Mitgliederversammlung El Buen Samaritano e.V. am 5.3.2016, 15 Uhr, im Gemeindehaus Nehren

▼ Zu den Protokollen früherer Mitgliederversammlungen

Formalia

  • Begrüßung aller Anwesenden und Eröffnung der Mitgliederversammlung und Feststellung der Beschlussfähigkeit durch den 1. Vorsitzenden Holger von Rauch
  • Die Einladung erfolgte satzungsgemäß fristgerecht.
  • Anwesende Mitglieder vgl. Anwesenheitsliste

TOP 1 Bericht des Vorstands (Holger von Rauch)

  • El Buen Samaritano gibt es inzwischen im 27sten Jahr. Die letzte Mitgliederversammlung fand 2011 statt. Einen ausführlicheren Überblick über die Entwicklung von El Buen Samaritano seit der letzten Mitgliederversammlung geben die Rundbriefe (in gedruckter Version und auf der website) sowie der Newsletter per mail. Damit kommt der Vorstand auch seiner Berichtspflicht nach.
  • Rückblick in Bildern über die Entwicklung der Arbeit von El Buen Samaritano in Perú sowie aktuelle Bilder der Schule und von Mariátegui, die während des letzten Besuchs von Holger und Darinka von Rauch im November/Dezember 15 entstanden sind.
  • Holger berichtet ausführlich von seinen Eindrücken des letzten Besuchs in Perú, seinen Gesprächen mit der Direktorin Elizabeth Castro und den 18 Lehrerinnen.
  • Zwischenfrage zum geplanten Ausbau des Schulhofs: wie sind die Besitzverhältnisse? → das Grundstück gehört bisher dem Distrikt San Juan de Lurigancho und könnte in das offizielle Eigentum der Schule El Niño Jesús übergehen.
  • Wünschenswert wären erneut deutsche Freiwillige. Notwendig sind hierfür v.a. Spanischkenntnisse. Zuletzt fanden sich keine Freiwillige, es wird die Frage diskutiert woran das liegt. → Mögliche Gründe: Abiturienten sind teilweise noch nicht volljährig, inzwischen gibt es eine große Auswahl an professionellen Agenturen für Auslandsdienste, mangelnde Öffentlichkeitsarbeit (veraltete website, kein Facebookauftritt,...). Zu überlegen wäre, sich einer Vermittlungsorganisation wie "weltwärts" anzuschließen. Es müsste aber kostenneutral für EBSeV sein. Bei offiziellen Auslands-FSJ erfolgt eine Finanzierung oft über Spenderkreise aus dem persönlichen Umfeld der Freiwilligen.
  • Weiterhin dringlich ist die administrative Klärung der Besitzverhältnisse der Schule El Niño Jesús (vgl. letzter Rundbrief). Holger vermutet, dass die vielen Strafanzeigen gegen Elizabeth Castro und andere Lehrerinnen eine Verzögerungstaktik von Telmo Casternoque und seinen Unterstützern darstellen: Die Behörden stellen die Klärung der Inhaberschaft regelmäßig zurück, wenn gerichtliche Verfahren anhängig sind. Clemens Oberle (von der Wilhelm-Oberle-Stiftung) bietet Unterstützung bei der Klärung an. Eine Kommission der Schulaufsichtsbehörde war kürzlich zu Besuch in der Schule: signalisierte Verständnis und stellte Klärung in Aussicht.
  • Eine deutsche Pfarrersfamilie arbeitet an der Schule mit behinderten Kindern.
  • Der Besuch in Perú brachte eine deutliche Verbesserung der Zusammenarbeit und der Vertrauensbasis mit Elizabeth Castro. Seitdem finden wöchentlich Telefonate zwischen ihr und Holger von Rauch statt. Holger konnte sich vor Ort vergewissern, dass die Buchhaltung sehr ordentlich ist.
  • Holger stellt die Idee zur Diskussion, Elizabeth Castro für eine Vortragsreise nach Deutschland einzuladen. Kosten für EBSeV wären die Flugkosten. Elizabeth Castro möchte möglichst erst kommen, wenn sie auch offiziell Direktorin ist. Möglicher Reisetermine wäre Ostern 2017. Stimmungsbild/ein paar Gedanken:
    • Hält die Arbeit lebendig/intensiviert den Kontakt
    • Vorträge sind teilweise vermutlich nur spärlich besucht, lohnt dann der Aufwand? → Ziel ist nicht vordringlich neue Mitglieder zu gewinnen.
    • Durch Vorträge in Schulen könnten evtl. neue Freiwillige gefunden werden.
    • Sorge: Kulturschock für Elizabeth/falsche Erwartungshaltung. In der Folge ähnliche Entwicklung wie mit Telmo Casternoque
    • Insgesamt wird die Idee befürwortet
    • Ab Herbst 16 kann/sollte Planung beginnen
  • Erläuterungen zur finanziellen Situation:
    • Durch die schon in der letzten MV erläuterte Erbschaft von 51.000€ konnten in den letzten Jahren immer wieder Löcher gestopft werden; derzeit sind noch ca. 30.000€ übrig. Wünschenswert wäre, wenn diese Erbschaft nicht nur zum Puffern sondern für neue Investitionen genutzt werden könnte. Der Betrag taucht im Rundbrief nicht auf, da verfügt wurde, dass die Erbschaft von Holger direkt verwaltet wird.
    • 2/16 erfolgte die bislang größte Einzelspende von 10.000€

TOP 2 Bericht des Kassenprüfers (Thomas Niederich)

  • Kassenprüfung für 2011–2015 ergab keine Ungereimtheiten. Thomas Niederich bescheinigt dem Vorstand eine ordentliche Kassenprüfung.
  • Vor 2 Jahren kam es zu betrügerischen Abbuchungen von 2x500€. Josef Turad bemerkte diese, konnte zurückgebucht werden.
  • Thomas Niederich wird einstimmig per Akklamation erneut zum Kassenprüfer gewählt.

TOP 3 Entlastung des Vorstands

  • Es wird Antrag auf Entlastung des Vorstands (Holger von Rauch, Hanneli Braungardt, Josef Turad) gestellt.
  • Es wird keine geheime Wahl beantragt.
  • Abstimmung per Akklamation: dem Antrag wird einstimmig zugestimmt

TOP 4 Sonstiges

  • Dank an den Vorstand für die geleistete Arbeit
  • Holger wird beauftragt den Dank aller an Elizabeth Castro zu übermitteln.

Holger von Rauch beschließt die Versammlung um 16:25 Uhr.

Nehren, 5.3.16

Für das Protokoll
Verena Brenner

Für den Vorstand
Holger von Rauch