EL BUEN SAMARITANO e.V.


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41. Rundbrief mit Berichten über Dezember 2001 bis Juni 2002



 

An alle Unterstützer(innen) von El Buen Samaritano

 Kassenbericht Nov. bis Dez. 2001: In Deutschland

 Finanzbericht Nov. bis Dez. 2001: In Perú

 Jahreskassenbericht 2001

 Kassenbericht Januar bis Juni 2002: In Deutschland

 Finanzbericht Januar bis Juni 2002: In Perú

Telmos Bericht über die Monate Januar bis Juni/Juli 2002

Die Schule El Niño Jesús

Das Programm rescate

Die christlichen Gemeinden

Humanitäre Soforthilfen

Cocha del Caro Curahuayte im Amazonasurwald

Bericht des Krankenpflegers Arlán Padilla

Bericht von Marlene Melchers und Pierre

 


Sulzbach/Saar, im Juli 2002

Telmo Casternoque kommt!

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Sehr geehrte, liebe Freundinnen und Freunde von El Buen Samaritano,

über neun Jahre es ist inzwischen her, dass ich meinen Rundbrief schon einmal mit dieser Überschrift versehen konnte.

Und nun kommt Telmo also wieder, und zwar ab Mitte September 2002 für etwa acht Wochen, um persönlich über die Arbeit von El Buen Samaritano zu informieren, Kontakte zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.

Wie bei seinem bisher einzigen Besuch 1993 stellen wir uns vor, dass wir an möglichst vielen Orten in Deutschland Diavorträge über die Arbeit in Perú halten, die dann von mir oder von anderen geeigneten Mitgliedern gedolmetscht werden.

Diese Vorträge sollen informativen Charakter haben, sodass durch sie auch Personen angesprochen werden, die sich nicht in erster Linie für die Möglichkeit interessieren, an El Buen Samaritano Geld zu spenden. Außer regelrechten Vorträgen sind auch andere Arten von Veranstaltungen denkbar, wie Seminare, Workshops etc. Möglichen Veranstaltungsorten sind dabei eigentlich keine Grenzen gesetzt: 1993 gastierten wir in Volkshochschulen, Pfadfindergruppen, Kirchengemeinden (evangelischen, katholischen und freikirchlichen), Schulklassen (erste bis 13. Klasse), Altersheimen, bei einem Hobbykicker-Stammtisch, in privaten Freundeskreisen und und und. Das kann und soll nach unserer Vorstellung auch in diesem Jahr wieder so laufen. Dabei ist nicht die Anzahl der Zuhörerinnen und Zuhörer für die Qualität einer solchen Veranstaltung maßgeblich. Wirklich wertvolle Kontakte für El Buen Samaritano sind manchmal bei Veranstaltungen mit ganz wenigen Anwesenden entstanden, einige Male haben wir damals den Diavortrag sogar für eine einzige Person gehalten. (Obwohl das nicht im Zentrum der Überlegungen stehen soll, hierzu nur ein kleines Rechenexempel: Wenn wir durch eine solche Veranstaltung 1993 nur eine Person gewonnen haben, die in der Folge die Arbeit von El Buen Samaritano z.B. durch 50 DM / 25 Euro monatlich unterstützt hat, so hat das über die Zeit gerechnet rund 2.700 Euro für die kontinuierliche Arbeit von El Buen Samaritano eingebracht!)

Als Spendenwerbung sollen die Veranstaltungen nur indirekt fungieren. D.h.: Wir werden über die Arbeitsweise informieren und dabei natürlich auch über Dinge wie Finanzbedarf usw., aber wir werden nicht um Spenden betteln. Die Erfahrung von vor neun Jahren zeigte, dass diese sachliche und seriöse Art der Präsentation zwar vielleicht nicht so viele Menschen spontan anspricht wie an das Herz appellierende Spendenaufrufe, dafür so aber Personen gewonnen werden konnten, die sich unserem Kreis dann wohlüberlegt und in vielen Fällen auch langfristig anschlossen. Und - daran sei erinnert - diejenigen Unterstützer(innen), die das unverzichtbare Fundament der ganzen Arbeit bilden, sind die, die regelmäßig (z.B. per Dauerauftrag oder Lastschrifteinzug) Geld spenden.

Den zweiten, ebenso bedeutsamen Zweck von Telmos Besuch bilden die Pflege der bestehenden persönlichen Kontakte und die Schaffung neuer Kontakte.

Ich bitte Euch ganz herzlich, Euch zu überlegen, ob, in welcher Weise, welchem Umfang und in welchem Zeitraum Ihr etwas zum Gelingen von Telmos Aufenthalt in Deutschland beitragen könnt und möchtet.

Nochmals: Für Form und Rahmen der Veranstaltungen oder Begegnungen gibt es keine Vorgaben! Und: Es sind auch Menschen willkommen, die sich tatsächlich "nur" informieren wollen oder das Gespräch suchen.

Stand der Planung ist, dass wir etwa vom 20. September bis Anfang Oktober in Mössingen und Umgebung sein werden, wo Telmos Rundreise dann im November auch wieder enden soll. Etwa vom 3. bis 6. Oktober wird Telmo bei der Kirchengemeinde Suderwich/Recklinghausen zu Gast sein und in den beiden Wochen danach in Steinfurt und Umgebung. Für den weiteren Verlauf gibt es noch keine festen Termine.

Ich werde versuchen, die gesamte Reise zu planen und zu koordinieren, obwohl ich aus beruflichen Gründen nicht während der ganzen Zeit dabei sein kann. Ich bitte Euch, mit mir Kontakt aufzunehmen, wenn Ihr mit Telmo Pläne machen möchtet (selbst wenn diese Pläne privater Natur sein sollten). Als Kommunikationsweg wollen wir vor allem E-Mail nutzen, daher schlage ich vor, dass Ihr bevorzugt auf diesem Weg mit mir Kontakt aufnehmt, falls Ihr eine E-Mail-Adresse habt (und benutzt):

HvRauch@EBSeV.de oder: Holger@EBSeV.de

Während der Reise werden wir auch per Mobiltelefon erreichbar sein (voraussichtlich unter 0175/6778225).

Diesem Rundbrief liegen zwei Blätter zu El Buen Samaritano bei:

Das eine enthält ganz knapp einige Informationen und kann verwendet werden, wenn man den Verein und die Arbeit vorstellen möchte (beispielsweise möglichen Veranstaltern von Vorträgen oder der örtlichen Presse). Ich bitte Euch, weitere Exemplare nach Möglichkeit selbst mit dem Fotokopierer herzustellen.

Das zweite soll vor allem zur Ankündigung von Veranstaltungen dienen: In das freie Feld unten links können Ort und Zeit eines Vortrags (o.ä.) eingetragen werden, dann kann das Blatt mit dem Fotokopierer als Aushangplakat vergrößert oder als Handzettel verkleinert werden.

Beide Blätter wie auch dieser Rundbrief (und die beiden vorherigen) können als druckfertige .pdf-Dateien (Acrobat-Reader) auch von unserer Homepage geladen werden, und zwar bei http://EBSeV.de/infomat/.

Gegen Ende von Telmos Aufenthalt wollen wir (voraussichtlich im November) auf jeden Fall gemeinsam mit ihm wieder eine Mitgliederversammlung in Mössingen abhalten, zu der ich Euch schon jetzt herzlich einlade, obwohl der genaue Zeitpunkt noch nicht festgelegt werden kann. Je nach Ablauf von Telmos Rundreise werde ich Euch über den genauen Ort und Termin noch unterrichten (am günstigsten per E-Mail). Für den Fall, dass das nicht in der von der Satzung vorgeschriebenen Frist möglich sein sollte, bitte ich Euch schon jetzt um Entschuldigung.

Zur Finanzierung der Reise: Die Reisekosten werden nicht von Euren regelmäßigen Spenden getragen, denn es ist so etwas wie ein ehernes Gesetz, dass dieses Geld ausschließlich für die Arbeit von El Buen Samaritano in Perú verwendet wird. Folgende Kosten werden voraussichtlich anfallen: Telmos Flugticket (ca. EUR 1.000,00), Telmos Reisekrankenversicherung (EUR 63,00) und die Kosten für die Fortbewegung in Deutschland. Übernachtungskosten, Spesen oder ähnliches werden nicht anfallen, da wir davon ausgehen, dass Telmo überall privat unterkommen kann.

Wir bitten Euch für diesen Zweck um Sonderspenden mit Verwendungszweck "Telmos Reise" oder "Nebenkosten" o.ä. (Auch diese Spenden sind steuerlich voll absetzbar.) Falls auf diese Weise nicht der ganze benötigte Betrag zusammenkommen sollte, werden wir spontane und anonyme Spenden, die während der Rundreise vermutlich durch manche Veranstalter in Form von Spendendöschen und Klingelbeutel gesammelt werden, zunächst für diesen Zweck zu verwenden. Falls auf diese Weise ein zu hoher Betrag in die Reise‑ und Nebenkostenkasse kommen sollte, werden wir den Rest natürlich wie immer in die Spendenkasse umbuchen.

***

Mit diesem 41. Rundbrief werdet Ihr über die Entwicklungen des letzten halben Jahres informiert. Ein Höhepunkt war hier in Deutschland das Benefiz-Konzert in Nehren am 3. März 2002. Zwölf junge Musikerinnen und Musiker spielten und sangen im Nehrener Gemeindehaus vor einem begeisterten etwa siebzigköpfigen Publikum Kammermusik aus verschiedenen Epochen auf sehr hohem künstlerischem Niveau. Eintritt wurde nicht verlangt, aber am Ende des Konzerts zählten wir in den an den Eingängen aufgestellten Körbchen EUR 542,20, die bis auf den letzten Cent für die Arbeit unserer Schule und für das Straßenkinderprojekt verwendet wurden.

Beim Benefizkonzert für El Buen Samaritano am 3. März 2002 in Nehren

An diesem Abend beschlossen Hanna-Elisabeth Braungardt und ich, Telmo noch in diesem Jahr nach Deutschland einzuladen.

Allen Mitwirkenden des Konzerts will ich an dieser Stelle nochmals für dieses schöne Erlebnis danken.

Am Tag vorher, dem 2. März, erschien übrigens im Reutlinger Generalanzeiger ein großer Artikel über El Buen Samaritano, der viel positive Resonanz hervorrief. Er eignet sich auch zu Präsentationszwecken und kann ebenfalls von der Homepage geladen werden.

Dass El Buen Samaritano das erste Halbjahr trotz der hohen Ausgaben für den An‑ und Ausbau der Schule finanziell ganz gut überstanden hat, verdanken wir außer unseren treuen regelmäßigen Unterstützerinnen, diesem Konzert und einer privaten Einzelspende von EUR 1.000 ganz besonders der evangelischen Emmaus-Kirchengemeinde Suderwich/Recklinghausen, die sich vorgenommen hat, unter dem Motto "Baustein zum Leben" in der Zeit von Mai 2002 bis Mai 2003 EUR 10.460 für unsere Schule in Mariátegui zu sammeln. Davon sind EUR 2.530 bereits eingegangen und haben in Perú die Deckung eines Großteils der Baukosten ermöglicht.

Hoffen wir, dass Telmos Deutschlandreise ein Erfolg wird! Wie er freue auch ich mich schon sehr auf viele interessante Begegnungen mit Euch!

Herzlichst

Euer

 

Holger v. Rauch

(Vorstand)


 Kassenbericht Nov. bis Dez. 2001: In Deutschland

 Finanzbericht Nov. bis Dez. 2001: In Perú

 Jahreskassenbericht 2001

 Kassenbericht Januar bis Juni 2002: In Deutschland

 Finanzbericht Januar bis Juni 2002: In Perú


Telmos Bericht über die Monate Januar – Juli 2002

(Zusammengestellt aus den Berichten über Januar bis März und April bis Juli, aus dem Spanischen übersetzt, leicht gekürzt und zusammengefasst von Holger v. Rauch)

Lima, im Juli 2002

An den Verein El Buen Samaritano e.V.

Deutschland

Liebe Freunde,

das neue Jahr haben wir mit viel Freude und Enthusiasmus und mit harter Arbeit begonnen. Wir haben unseren Glauben gefestigt angesichts der großen Aufgaben und Herausforderungen, die in diesem Jahr vor uns liegen, in dem wir in eine neue Phase unseres Dienstes an den Menschen besonders in der Ansiedlung José Carlos Mariátegui treten wollen. Dank Gott und Euch allen können wir heute sagen, dass unsere Beziehung auf einer soliden und starken Grundlage der Freundschaft, der Arbeit und des Dienstes am Nächsten steht. Dafür danken wir Euch im Namen von El Buen Samaritano – Perú.

In aller Kürze will ich Euch etwas über die aktuelle soziopolitische Lage des Landes sagen. Nachdem in der öffentlichen Verwaltung ein neues System eingeführt wurde, ist die peruanische Bevölkerung nicht mehr mit den Regierungsmaßnahmen in den verschiedenen Bereichen des sozialen Lebens im Land einverstanden. Das wird dadurch belegt, dass 80% der Bevölkerung den gegenwärtigen Präsidenten ablehnen, nur 18% unterstützen diese Regierung. Nach zahlreichen öffentlichen Protesten, Demonstrationen, Streiks und Straßenschlachten war der Präsident gezwungen, seinen gesamten Ministerrat auszuwechseln, darunter auch den Bildungsminister, was uns als private Bildungseinrichtung unmittelbar betrifft. Der ehemalige Bildungsminister hatte im Juli des vergangenen Jahres ein nationales Bildungsprogramm gestartet, während der neue Minister jetzt ein anderes Bildungsprojekt mit anderen Schwerpunkten in den Bereichen der technisch-pädagogischen Ausbildung, der Lehrpläne und der Modernisierung hat. Was bedeutet das alles? Es wird wieder neue Gesetze geben, neue Budgets, Kosten und Vergütungsvorschriften für den Bildungssektor. Ihr werdet feststellen, dass wir auf dem Bildungssektor Rückschritte statt Fortschritte machen – das ist die Leistung unserer Regierenden in 180 Jahren der Republik. Dieser soziopolitische Prozess ist belastend und schädlich für die ganze Entwicklung im Bildungswesen, sowohl im öffentlichen, wie auch im privaten Sektor.

In der Folge unsere Neuigkeiten:

Die Schule El Niño Jesús

Nach einer Statistik werden im Lauf dieses Jahres 2002 in Perú 1,5 Mio. Schüler die Schule abbrechen. Der Grund dafür sind fehlende finanzielle Mittel der Familien. Hier wird El Buen Samaritano tätig und leistet einen Beitrag für die Ausbildung der Kinder in Mariátegui, und nicht nur das: Auch die Eltern werden in unserer Schule unterwiesen.

Die Erweiterung unseres Schulbetriebs auf den Grundschulbereich machte einige Inspektionen durch die Beamten der Schulaufsichtsbehörde erforderlich. Die Beziehungen zu dieser Behörde gestalteten sich oftmals angespannt und mühsam. Aber unsere Geduld und unser Beharren trugen schließlich doch gute Frucht, und es wurde uns die Betriebsgenehmigung für die erste Klasse erteilt. Um dieses Dokument zu erhalten, mussten wir zunächst gewaltige Anstrengungen zur Erfüllung aller Anforderungen der Schulaufsichtsbehörde vollbringen: Wir friedeten die Vorderseite der Schule ein, bauten insgesamt drei neue Toiletten, ein Urinal und eine Dusche. Aus Sicherheitsgründen wurde von uns ferner verlangt, einen regelrechten Schulhof anzulegen, der zu allen möglichen Aktivitäten der Schule dienen kann, wie Festlichkeiten und manche Unterrichtsaktivitäten. Und schließlich mussten die Räume groß genug sein, ausreichend Luft und Tageslicht einlassen und mit allem Notwendigen ausgestattet werden.

Mit den Sonderspenden, die wir zu diesem Zweck bekommen haben, konnten wir auch noch die folgenden Arbeiten durchführen:

1. Im zweiten Stockwerk konnte das Klassenzimmer für die zweite Klasse fertiggestellt werden, wo nun angemessene Bedingungen für diese größeren Kinder bestehen.

2. Der ganze zweite Stock wurde eingefasst.

3. Es wurden Schulmöbel für zwei Klassenzimmer angeschafft.

4. Das Grundstück wurde um 40 Meter erweitert, ebenso die überbaute Fläche.

Wir wollen Euch darüber informieren, dass wir bei diesen Maßnahmen fünf Familien aus dem Gebiet selbst Arbeit geben konnten. Die Maurer, Elektriker, Installateure und Hilfsarbeiter konnten in der gegenwärtigen Zeit der Krise verschiedene notwendige Ausgaben für ihre Familien tätigen.

Jetzt sieht die Schule viel besser aus und ist vor allem sicherer.

Diesen Teil abschließend danken wir ganz besonders den mit uns befreundeten Institutionen, besonders der Kirchengemeinde Suderwich/Recklinghausen, die dieses Werk für die Kinder von Mariátegui möglich gemacht hat.

Nun wollen wir Euch das Personal vorstellen, das für die Schule arbeitet:

-          Telmo Casternoque Huaratapairo: Träger und Bevollmächtigter

-          Gloria María Aliaga Chávez: Direktorin, Lehrerin bei den Drei‑ und Vierjährigen (24 Kinder)

-          Gina Cabrera: Lehrerin bei den Fünfjährigen (Gruppe A, 22 Kinder)

-          Elizabeth Castro: Lehrerin bei den Fünfjährigen (Gruppe B, 25 Kinder)

-          María Monteza: Lehrerin in der ersten Klasse (26 Kinder)

-          Lucía Robles: Lehrerin in der zweiten Klasse (23 Kinder)

-          Luz María: Pädagogische Hilfskraft

-          Javier Méndez Gutiérrez: Buchhalter

-          Ricardo Candia: Administrative Hilfskraft

-          July Alarcón: Reinigungskraft

Der Unterricht begann wegen der Baumaßnahmen nach der Phase der Einschreibungen und der Aufnahme der Schüler mit einwöchiger Verspätung am 8. April mit 120 eingeschriebenen Kindern. An ihrem ersten Schultag weinten mindestens zehn der Kinder bitterlich und herzzerreißend. Für die Vorschullehrerinnen bei den Drei‑, Vier‑ und Fünfjährigen war die Arbeit zunächst schwierig, da drei dieser Kinder volle drei Wochen weinten. Es klingt vielleicht unglaublich, aber das Weinen dieser Kinder begleitete den Unterricht der Vor‑ und Grundschullehrerinnen tagtäglich; einige Eltern bemerkten, die Schule gleiche einer Notfallklinik.

Am Freitag, dem 26. April beriefen wir eine erste Informationsveranstaltung, bei der wir die Eltern willkommen hießen und sie mit der Arbeitsweise der Schule bekannt machten. Dort wurden technische und pädagogische Themen angesprochen, wie auch Gebühren, Stipendien, Sicherheit der Anlagen, Lehrkörper, Verwaltungsstruktur, Instandhaltung der Schule, Sportkleidung und die Hausordnung. Hinsichtlich der Beteiligung der Eltern war die Versammlung ein Erfolg: Es waren alle 120 Eltern vertreten.

Für unser Stipendienprogramm evaluierten wir in diesem Jahr 30 Anträge, von denen wir 18 positiv bescheiden konnten: 18 Kinder werden von den Schulgebühren befreit.

Wir wollen Euch auch berichten, dass wir sehr traurig waren, in diesem Jahr nicht alle Kinder aufnehmen zu können, die eingeschrieben werden wollten. Dieses Mal überstieg die Nachfrage die Anzahl der freien Plätze und wir mussten leider die Liste schließen.

Die erste Klasse in der Schule von El Buen Samaritano in José Carlos Mariátegui, Lima

In den Monaten April bis Juli fanden folgende besondere Aktivitäten in der Schule statt:

Muttertag: Dieses traditionsreiche Programm leitete die Lehrerin Gina Cabrera. Die Mütter waren über die Auftritte ihrer Kinder mit Gesangseinlagen, Gedichten und Theaterszenen begeistert. Bei dieser Zeremonie machten die Väter außerdem durch ihre Kinder einfache und bescheidene Geschenke an ihre Ehefrauen.

Jubiläumswoche: Mit diesem bedeutsamen Programm begingen wir unter Beteiligung der Vorschulkinder und der Grundschüler das achtjährige Bestehen unserer Schule El Niño Jesús als behördlich anerkannte Bildungseinrichtung.

Anlässlich des Jubiläums veranstalteten wir unter den Schülern einen Künstlerwettbewerb und prämierten die Gewinner am 2. Juni mit Spielzeugen, die ein Transportunternehmen aus Mariátegui gespendet hatte.

Des weiteren fuhren wir mit den Schülern zu einem Ausflug zum Wiracocha-Park (auch: "Stadt der Kinder"). Dabei nahmen 80% der Kinder teil sowie einige Mütter, die ihre Kinder begleiteten.

An einem Abend machten wir auch einen Laternenumzug, der um 18 Uhr abends begann und an dem alle Kinder und ihre Eltern teilnahmen. Wir trugen Laternen mit verschiedenen Motiven, wie Flugzeuge, Häuser, Autos, Puppen, Schulen, Herzen, Sterne, Kirchen und anderen durch die Straßen von Mariátegui. Dabei sangen wir Lieder und ernteten viel Applaus.

Am Ende des Abends machten wir gemeinsam mit den Eltern, den Schülern und dem ganzen Personal der Schule eine parrillada [Grillfest].

Am 7. Juni feierten wir den "Tag der peruanischen Fahne" und die Kinder machten mit ihren Fähnchen einen Umzug um die Schule.

Am "Tag des Umweltschutzes" besuchten wir mit den Kindern den Großmarkt El Trebol. Das ist das unserer Schule nächstgelegene Großhandelszentrum. Dort zeigten wir den Kindern in der Praxis, wie Hygiene gewahrt wird und wie richtig mit wiederverwertbaren und organischen Abfällen umgegangen wird. Die Lehrerin María Monteza und ihre Schüler gaben dann noch ein Interview im Radio des Marktes über das Thema Umweltschutz, und die Kinder sangen ein zu diesem Tag passendes Lied.

Der Vatertag wurde in Zusammenarbeit mit den Müttern der Kinder gefeiert. Bei der Feier wurde der Vater als Familienoberhaupt thematisiert und es wurden die guten Eigenschaften eines vorbildlichen Vaters genannt. Die Kinder trugen Gedichte, Lieder, Theaterszenen und Geschenke für ihre Väter bei. Diesmal waren es die Mütter, die auf diese Weise ihren Ehemännern Geschenke zukommen ließen.

Den "Tag des Bauern", den 24. Juni, feierten wir mit einigen typischen Speisen aus den drei Landschaftsräumen Perús, der Küstenregion, den Anden und dem Urwald. Es gab Speisen mit Mais, mote [ein Maisgericht], Käse, Bohnen, Kartoffeln, Quinua, kiwicha, tuna [peruanische Gemüsesorten] und anderen Zutaten.

Am 5. Juli feierten wir den "Tag des Lehrers", der für alle Lehrer eine große Bedeutung hat. Es gab sehr schöne Beiträge von den Kindern aus allen Klassen und sogar den Eltern und den eigenen Kindern der Lehrerinnen, so zum Beispiel Theaterszenen. Alle Lehrer erhielten Geschenke, und dann gab es ein von den Müttern gemeinsam mit den Kindern zubereitetes Mittagessen als Geste der Anerkennung für die selbstlose Arbeit der Lehrerinnen.

Zum Nationalfeiertag dekorierten wir die Schule am 12. Juli mit Fahnen. Außerdem nahm unsere Schule in diesem Jahr erstmals am großen Schülerumzug des Distrikts teil.

Vom 12. bis 16. Juli fanden die Halbjahresprüfungen statt; am 22. Juli bekommen die Kinder dann ihre Zeugnisse, die den Stand ihrer Leistungen widerspiegeln, und am 26. gehen wir in die Ferien bis zum 12. August. So sind die Ferien landesweit vorgeschrieben. Wir erwägen allerdings, die Schule schon am 5. August wieder zu öffnen, um mit den leistungsschwächeren Kindern zu arbeiten und sie auf das Niveau der anderen zu bringen.

Das Programm rescate

Unser Programm der sozialen Hilfen für Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben (pirañitas), hat inzwischen eine schon fast freundschaftlich-familiäre Form angenommen, die auch die freiwilligen Helfer bei El Buen Samaritano in Perú mit einschließt. Die europäischen Freiwilligen haben ihren festen Platz bei den sozialen Hilfen für die Menschen auf der Straße.

Pirañitas beim weihnachtlichen Ausflug mit El Buen Samaritano am Strand von LimaWir danken sehr für das Konzert, das unsere deutschen Freundinnen Verena Brehm und Cornelia Prauser in Nehren veranstaltet haben, um damit die Arbeit der Schule und das Programm rescate zu unterstützen. Wir danken allen, die bei diesem Konzert mitgewirkt haben.

Wir wollen auch unseren Dank an Verena und Cornelia für ihren Beitrag zum Dienst an den pirañitas wiederholen. Dank ihrer Unterstützung konnten wir im Dezember 2001 einen Ausflug mit den Straßenkindern an einen der Strände von Lima organisieren. Das war ein schöner Moment der Freundschaft, des Vergnügens, der Erholung und der geistlichen Zuwendung. Die Kinder trieben Sport, sangen, badeten, aßen zusammen, sangen und beteten dann wieder und kehrten schließlich nach Hause (also auf die Straßen Limas) zurück.

Ein gewöhnlicher Tag mit den pirañitas beginnt damit, dass wir zur Trujillo-Brücke an das Ufer des Rímac-Flusses gehen, gleich neben dem Regierungspalast. Dort laden wir die pirañitas ein, sich mit uns zu einem Kreis zu versammeln, dann singen wir gemeinsam, lesen in der Heiligen Schrift und beten für die Nöte jedes einzelnen der Anwesenden und für unsere Familien. Darauf laden wir sie ein, die Dienste unseres Programms "die sauberen Köpfe" zu nutzen, wo wir ihnen die Haare waschen und schneiden.

Auch dank der Unterstützung durch Monielle van der Straten und Nathalie Buitkamp konnten wir eine Kleiderspende an die Straßenkinder verteilen und zu Weihnachten eine Feier mit heißer Schokolade veranstalten. Wir konnten auch die Gebühren für die Ausfertigung von Personaldokumenten für einige auf der Straße lebende Jugendliche und Erwachsene bezahlen und Medikamente bereitstellen.

Die pirañita Coquito beim Inhalieren von KlebstoffdämpfenWir wollen Euch noch zwei besondere Fälle schildern:

Die fünfzehnjährige Coquito war schwanger und hatte schwere durch die Schwangerschaft bedingte gesundheitliche Probleme. Wir halfen ihr mit Medikamenten. Am Ende entschied sie sich, das Kind abtreiben zu lassen.

 

 

Die dreizehnjährige Victoria erwartet ein Kind von einem anderen Heranwachsenden, der ebenfalls ein pirañita ist. Ihre Wohnung ist die Straße. Meine Tochter Rebecca und ich haben lange mit ihr gesprochen und sie zu einer pränatalen Untersuchung in eine medizinische Einrichtung in Lima gebracht. Wir wollen ihr besondere Aufmerksamkeit zuwenden, bis sie ihr Kind bekommt.

 

Die verschiedenen Fälle von Jungen und Mädchen, die wir auf der Straße sehen, berühren uns in tiefster Seele und wir fühlen uns machtlos, wenn wir ihnen nicht in allem so helfen können, wie wir es gerne täten.

Die christlichen Gemeinden

José Carlos Mariátegui, Lima

In Mariátegui halten wir regelmäßig vier Gottesdienste pro Woche ab. Am Dienstag findet unser Gebetsgottesdienst für alle Missionare und Pfarrer auf der Welt und für die Probleme unseres Landes statt. Im Januar feierten wir die Taufe von fünf neuen Gemeindemitgliedern. Zwanzig Jugendliche aus der Gemeinde haben sich organisiert und unterstützen meine Arbeit bei den Besuchen in den Gefängnissen und bei den pirañitas.

Wir führten mit unseren Jugendlichen auch ein Begegnungslager durch, bei dem es vor allem um zwei Hauptthemen ging: Drogen und Kriminalität.

Am Samstag, dem 29. Juli eröffneten wir einen neuen Gebetskreis in Balneario de San Bartolo (ca. anderthalb Stunden südlich von Lima), wo wir zehn Familien im Haus von Frau Modesta Díaz versammeln. Die Bewohner zeigen großes Interesse für geistliche Fragen. Unsere Versammlungen finden einmal wöchentlich statt, und zwar Sonntags von 15 bis 17 Uhr.

Unsere besonderer Dank gilt der Lehrerin Gina, die jeden Sonntagnachmittag von 17 bis 18 Uhr in unserer Sonntagsschule mitwirkt. Ihre Arbeit ist offenbar sehr gut, denn die Sonntagsschule ist stark angewachsen, und zur Zeit kommen 50 Kinder. Darunter sind auch Kinder aus der Vorschule und einige der Mütter, die sich dafür interessieren und mit Gina zusammenarbeiten.

Pucallpa

Im Viertel San Fernando der Stadt Pucallpa im Amazonasurwald hält der Missionar Mauro Mori seine Gottesdienste mit großem Erfolg. Dank der Hilfe Gottes verfügt seine Gemeinde hinsichtlich des Gebetshauses über die beste Infrastruktur von allen El Buen Samaritano-Gemeinden. Diese Gemeinde plant für das Jahr 2002 mindestens zwei Evangelisationskampagnen, um neue Mitglieder zu gewinnen, außerdem arbeitet sie hart für Mittel, um in ihrem Gebetshaus einen Fußboden einziehen zu können.

Cocha del Caro Curahuayte

Die Gemeinde im Dorf El Buen Samaritano versammelt sich weiterhin regelmäßig. Der Pastor Rómulo Ríos unternimmt viele Anstrengungen, um die Kirche zu stärken. Durch seinen Einsatz konnte ein ansehnliches Gebetshaus gebaut werden, wo sich 15 bis 20 Personen versammeln. Es fehlt allerdings an Material und biblischer Literatur. Rómulo plant, die anderen Mitglieder soweit auszubilden, dass sie in der Zukunft selbst an anderen Orten neue Gemeinden aufbauen können.

Humanitäre Soforthilfen

Seit 1993 können wir auf die Unterstützung durch die Wilhelm Oberle Stiftung zählen, die uns erlaubt, immer wieder schnelle Hilfen für Kinder, Erwachsene und alte Menschen zu gewähren.

Ich will Euch zwei Fälle berichten:

Am 20. Januar standen wir einem Siebzigjährigen namens Luis Pomahuacre bei. Er war von Ayacucho in den Anden nach Lima gekommen, um seine Familienangehörigen zu besuchen, erkrankte aber plötzlich und musste als Notfall ins Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde eine Gallenerkrankung festgestellt, die operiert werden musste. Nach der Operation besserte sich sein Zustand, und er konnte wieder nach Hause reisen. Einige Monate später hörten wir von einem Freund Luis Pomahuacres, dass er später wieder erkrankt und mangels ausreichender medizinischer Versorgung in Ayacucho gestorben sei.

Das kaum neunjährige Kind Nelson Panduro war kurz davor, wegen einer Tetanuserkrankung sein rechtes Bein zu verlieren, nachdem er sich beim Spielen an einem rostigen Metallstück den Fuß verletzt hatte. Mit Mitteln der Stiftung konnten wir seine medizinische Behandlung bezahlen, und der Junge ist heute wieder gesund und munter. Dieser Fall ereignete sich in der Stadt Pucallpa im Amazonasurwald.

Cocha del Caro Curahuayte im Amazonasurwald

Die Siedlung El Buen Samaritano an der Cocha del Caro Curahuayte bekam im Mai Besuch von einer Gruppe freiwilliger Helfer, die aus Franzosen, Deutschen, Engländern und Peruanern bestand (12 Personen). Der Zweck der Reise war es, der Gemeinde zu helfen. Diese Gruppe von Europäern spendete für das Gesundheitsprogramm verschiedene medizinische Ausrüstungsgegenstände, so eine Personenwaage, ein Blutdruckmessgerät und ein Stethoskop. Diese Spende wurde im Rahmen einer kleinen Zeremonie überreicht, bei der die Bewohner für diese humanitäre Geste dankten. Wir danken Marlene und Pierre für diese Initiative. Weiterhin unterwiesen Marlene und Pierre die Bewohner der Siedlungen Las Malvinas, Sinar und El Buen Samaritano im richtigen Umgang mit wiederverwertbaren, organischen und radioaktiven Abfällen, wie zum Beispiel Batterien, die die Bewohner benutzen und nach Gebrauch in die Lagune werfen. Dieses Programm wird jetzt von dem Krankenpfleger Arlán Padilla fortgeführt. Das Ziel ist es, die Lebensqualität durch eine saubere Umwelt zu verbessern.

In diesem zweiten Quartal wurden in unserem Gesundheitsprogramm 129 Patienten aus allen vier Gemeinden an der Cocha del Caro Curahuayte behandelt. Zu erwähnen ist ein Fall von Tuberkulose. Der Patient erhält nun regelmäßig seine Medikamente. Ferner ist der Fall des Kindes Sadrac zu nennen. Er erlitt einen Unfall, bei dem er sich an der Antriebsschraube eines Motorbootes eine zwölf Zentimeter lange Verletzung am Bein zuzog.

Abschließend will ich allen unseren Freunden und Unterstützern danken, die uns stets bei unserer sozialen und humanitären Arbeit begleiten. Ebenso will ich dem Verein El Buen Samaritano e.V. danken, der mir die Möglichkeit geben wird, zum zweiten Mal nach Deutschland zu reisen, um dort direkten Kontakt mit vielen Menschen zu haben und über die Entwicklung unserer Arbeit in diesen zwölf langen Jahren zu sprechen. Ich lade alle ein, an diesen Treffen teilzunehmen.

Hochachtungsvoll verabschiedet sich Euer Diener, der Missionar

Telmo Casternoque


Bericht des Krankenpflegers Arlán Padilla über seine Arbeit an der Cocha del Caro Curahuayte

(Aus dem Spanischen übersetzt von Holger v. Rauch)

Ich grüße Euch im Namen Jesu Christi und freue mich, Euch von meiner Arbeit berichten zu können. Vor allem will ich Euch dafür danken, dass Ihr es möglich gemacht habt, dass mein Vertrag mit El Buen Samaritano hier in diesem Teil des peruanischen Amazonasurwaldes verlängert wurde. Ich danke Euch auch für die finanzielle Unterstützung zum Kauf von Medikamenten und Treibstoff, dank derer wir in diesem Jahren bedürftigen Personen noch besser Hilfe leisten können.

Der Krankenpfleger Arlán PadillaSo verläuft ein Arbeitstag an der Cocha del Caro Curahuayte:

Am Morgen reinigen wir zunächst die ganze Medizinstation, den Boden, das Mobiliar usw. Dann bereiten wir uns auf die Behandlung der Patienten vor. Wir machen unsere Arbeit aber nicht nur in der Medizinstation, sondern wir gehen auch zu den Menschen und informieren uns über ihren Gesundheitszustand, um so eine bessere Vorsorge leisten zu können. Wir behandeln die Menschen nicht nur bei akuten Krankheiten, sondern wir machen eine integrale Betreuungsarbeit, bei der wir alle Aspekte einbeziehen. Ferner bieten wir die staatlichen Gesundheitsdienste an, die uns das Gesundheitsministerium ermöglicht, und schaffen so verbesserte Bedingungen für die Bewohner dieser Siedlung.

Hochachtungsvoll

Arlán Padilla



Bericht von Marlene Melchers und Pierre über ihren Aufenthalt an der Cocha del Caro Curahuayte

Im Januar dieses Jahres sind wir mit Telmo in das Dorf El Buen Samaritano gefahren – eine einmalige Gelegenheit, das Leben der Menschen im Amazonasurwald fernab vom Tourismus kennen zu lernen und die Arbeit des Vereins El Buen Samaritano e.V. vor Ort kennen zu lernen. Wir haben uns gleich bei der Ankunft wie Mitglieder der Dorfgemeinschaft gefühlt und während unseres Aufenthaltes das alltägliche Leben der Menschen dort geteilt – sprich Aufstehen und Schlafengehen mit der Sonne, Arbeiten auf dem Feld, Angeln im See, Fußballspielen in der Dorfmannschaft etc. Außerdem hat uns Arlán, der Krankenpfleger, ausführlich von seiner Arbeit berichtet. Pierre hatte einige gespendete Medikamente mitgebracht, die Arlán dankbar entgegengenommen hat.

Es war erschreckend zu hören, dass die Menschen teilweise kein Geld haben, um 20 céntimos [ca. EUR 0,06] für eine Paracetamol-Tablette zu bezahlen. Arlán hat uns erzählt, dass er manchmal sogar in die verschiedenen Dörfer rudert, um das Benzingeld für Medikamente zu verwenden. Er ist für die Menschen dort wirklich wichtig, nicht nur als Krankenpfleger, sondern auch als Mitglied der Gemeinschaft. Die Armut der Menschen schmälert aber ihre Gastfreundschaft nicht. Wir waren überall stets herzlich willkommen und haben zahlreiche Spezialitäten der Selva in familiärem Rahmen kosten können.

Diese eine Woche im Dorf El Buen Samaritano wird uns immer in guter Erinnerung bleiben, und wir hoffen, dass wir eines Tages dorthin zurückkehren werden.

Marlene und Pierre


Marlene Melchers und Pierre mit Arlán Padilla und dessen Familie vor der Medizinstation


Die Bewohner von El Buen Samaritano an der Cocha del Caro Curahuayte im Amazonasurwald vor der Schule

 


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